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Vorweg ein paar kleine Gedanken zum Thema Awards Dies sind ausschließlich meine
Gedanken
Was sind Awards und wieso vergebe ich sie: Awards sind eine Auszeichnung, so sollte es zumindest sein. Ich vergebe Awards, weil ich Webmaster und deren Seite auszeichnen möchte, wenn ich der Meinung bin, dass sie es verdienen. Ich möchte Ihnen damit meine Ehre erweisen. Ich surfe schon mehrere Jahre durch das Internet und bin der Meinung, ein Auge für Schönheit (ja darüber kann man streiten, ich weiß *grins*) zu haben. Aber Schönheit ist nicht alles. Wie in einem meiner Gedichte "Blinde Augen" achte ich auch auf die "Stimme". Manches Mal übertönt die "Stimme" auch meine Augen komplett, zumindest dann, wenn mein Herz berührt wurde. Wenn ich dann jedoch jemanden ablehne, will ich damit niemanden niedermachen. Im Gegenteil erhoffe ich mir, dass der oder diejenige sich angespornt fühlt und weiter an seiner Webpräsenz arbeitet. Gesagt sei, dass ich immer nur nach meinem Geschmack beurteile. Wenn jemand überall Gold bekam und mir die Seite nicht gefällt, werde ich bestimmt nichts verleihen. Das Recht nehme ich mir heraus, denn es ist mein Award. Ja, es klingt egoistisch, aber so ist es nicht wirklich. Ich hasse nur Menschen, die mir versuchen in meine Vergaben hineinzureden. Ich verleihe, um meine Ehrerbietung auszudrücken und zu würdigen, was so mancher Webmaster und manche Webmasterin geschaffen hat. Sicher gibt es Regeln und Kriterien. Diese haben sich mit der Zeit bewährt und jeder Awardmaster stellt seine/ihre eigenen auf. Ich bin mit meinen sehr glücklich bisher und habe sie mit den Jahren erprobt.
Warum die Mühe oder Fake-Award: Nun fragen sich bestimmt Viele, wieso all die Mühe, wieso Regeln? Es gibt doch die
Diese Awards werden allgemein als Fake-Awards bezeichnet. Ein Award soll einen Wert haben und nicht nur ein Werbebanner sein. Deswegen sind auch große Awards verpönt, denn eine riesige Werbefläche auf seiner Homepage braucht niemand. Für so etwas gibt es Linktausch. Ein Award ist eine Auszeichnung, etwas Besonderes. Zu einem richtigen Award gehört zum einen, dass der Verleiher einen nicht "zwingt" zurückzuverlinken. Das bleibt einem selbst überlassen. Ebenso gehört eine aussagekräftige Laudatio dazu. Diese sollte auch immer nur positiv sein und keine negativen Elemente beinhalten. Eine Laudatio ist eine Lobpreisung und so sollte sie auch erstellt sein. Einen Award will man sich doch "verdient" haben und nicht hinterher geworfen bekommen haben. Es gibt jedoch zu jeder Regel eine Ausnahme. Ich vermute, dass mit den Jahren, in denen die Auflösungen der Monitore immer höher werden, auch die Awards an Größe zunehmen werden, denn mit einer Lupe sollte man sie ja auch nicht suchen müssen. Noch hat sich jedoch bewährt, dass alles über 200 x 200 Pixel übertrieben ist. Bei den Freundschaft-Awards wird mittlerweile alles etwas milder gesehen so lange sie nicht mit den anderen Awards sondern als Geschenk ausgestellt werden. Ich selbst werde jedoch keine vergeben, denn meine Freundschaft kann ich anders zeigen.
Worauf Ihr achten und was Ihr wissen solltet: Es gibt bestimmte Awardvergeber, die sich nur auf ein Thema spezialisiert haben. Am meisten vertreten ist hierbei der so genannte Tier-Award. Es gibt aber auch Vergaben, wie meine, die in Gold Silber und Bronze oder 1 bis 3 Perlen und ähnlichem vergeben. Achtet genau darauf, wofür Ihr Euch bewerben wollt. Es wäre etwas unsinnig sich zum Beispiel Spielefanpage um einen Tier-Award zu bewerben. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Immerhin haben Fake-Awards-Vergeber sehr viele Ideen. Es gibt sogar Awards, die man dafür bekommt, dass man schon 100 oder 500 Awards erhalten hat. Diese Art der Spezialisierungen sollte man meiden. Viele Awardvergeber sind sehr hilfsbereit. Wenn Ihr abgelehnt wurdet, so scheut Euch nicht zu fragen, woran es lag. Nehmt es Euch aber dann auch nicht zu sehr zu Herzen. Pickt Euch nur das raus, was ihr für sinnvoll haltet. Bedenkt immer: ES IST EURE HOMEPAGE! Das Wichtigste ist immer, dass Eure Page Euch selbst am Besten gefällt. Awards, die man sich irgendwo downloaden soll, zeugen eher von der Faulheit eines Verleihers als von dessen Qualität. Achtet auch unbedingt auf die Award-Grafik. Einfach nur eine "zusammen geklatschte" Award-Grafik zeugt nicht unbedingt von der Qualität des Verleihers. Auch sollte ersichtlich sein, dass ein Verleiher die Bewerber mehrmals über einen nicht zu kurzen Zeitraum besucht, denn niemand kann über eine Seite drüber fliegen und dabei bewerten. Auch sollte es selbstverständlich sein, dass man sich die Kriterien durchliest. Es ist absolut OUT, sich diese nicht durchzulesen. Woher wollt Ihr denn sonst wissen, ob sich eine Bewerbung überhaupt lohnt? Dazu ist es manchmal auch hilfreich, die Hall of Fame der Vergabe ein wenig zu besurfen. Wenn Ihr dann aber der Meinung seid: "Oh weh, da hab ich ja niemals 'ne Chance", dann bewerbt Euch dennoch und wenn Ihr Hilfe möchtet, dann schreibt es dazu. Ich kenne bisher keinen Fall, wo jemand ablehnte. Auch mich könnt Ihr ein Loch in den Bauch fragen. Ich helfe gerne und gebe gerne das weiter, was man mir gab. Auch meine Seite sah nicht immer so aus wie heute. Im Gegenteil, wenn ich an die erste Version meiner Welt zurückdenke gruselt es mich. Ich lernte Awards kennen, bewarb mich und bekam auch einige, wenn auch Fake Awards. Ich wusste es damals nicht besser. Dann gelangte ich jedoch an eine Vergabe, die mich beeindruckte und von der Betreiberin hole ich mir sogar heute noch Tipps und Tricks. Es klingt vielleicht kitschig, aber so hat ein Award sogar wirklich eine Freundschaft gestiftet. Dies ist so ziemlich der schönste Nebeneffekt einer Vergabe. Eines ist mir immer besonders wichtig, wenn ich eine Awardvergabe sehe und zwar das Gefühl oder auch Intuition. Im Zweifel verlasst Euch immer darauf.
Eigentlich mal eingeführt um dem Bewerber eine Art Checkliste an die Hand zu geben, tendiert er heute eher zur Kontrolle ob die Kriterien wirklich gelesen wurden. Für viele Awardmaster hat dieser Selbsttest auch den Vorteil, dass viele Bewerber Abstand nehmen von einer Bewerbung, da sie zu wenige Punkte erfüllen. Oft sind diese Tests auch so geschrieben, dass man als Bewerber gar nicht genau weiß, was man anklicken soll. Bei mir werdet Ihr keinen dieser Tests finden, wie man sie überall sieht. Sicherlich könnte ich mir mit so einem Test Arbeit ersparen, aber dann könnten mir auch wunderschöne Webseiten durch die Lappen gehen. Und sorry, ich kann meinen Geschmack nicht in so eine Checkliste pressen. Und deswegen sieht mein Selbsttest auch so aus, wie er aussieht. *lol*
Das Thema Urheberrecht möchte ich hier noch mal gesondert aufgreifen. In meinen Kriterien verlange ich bei Bewerbungen, dass keine Rechte Dritter verletzt werden. Dies beinhaltet sowohl Texte, Bilder, Musik, einfach alles, was Ihr von Anderen nutzt. Wenn Ihr nicht wisst, woher eine Grafik oder ein Text genau kommt, dann dürft Ihr diese auch nicht auf Eurer Homepage verwenden. Nur wenn Ihr eine schriftliche Genehmigung des Künstlers besitzt, dürft Ihr etwas auf Eurer Seite im vom Künstler erlaubten Rahmen nutzen. Wenn Euch jemand ein Bild schenkt und dort ist eine Katze drauf und Ihr könnt anhand der Seite des Schenkers sehen, dass er nicht selbst malt und zeichnet, dann solltest Ihr das Geschenk nicht ausstellen. Fragt im Zweifel genau nach, wie er/sie das Bild erstellt hat. Wenn die Antwort lautet: "aus Tubes zusammengebastelt", dann stellt es besser nicht aus, denn auch die einzelnen Tubes haben Ersteller und diese besitzen Rechte, die sie auch gerichtlich durchsetzen. Auch diese netten Gifs, die man so im I-Net findet, wo sogar bei steht: "Nehmt sie Euch zur freien Verwendung mit", sind meist illegal. Derjenige, der diese anbietet, hat sie meist selbst irgendwo gefunden und gibt sie Euch nun widerrechtlich weiter. Ganz abgesehen davon, dass zappelige Gifs auch out sind. Auch bei Musik reicht es oft nicht, nur die Genehmigung des Künstlers zu besitzen. Zuzüglich zur Genehmigung muss bei der GEMA angerufen werden und dort nachgefragt werden, ob das Musikstück "GEMA-Gebührenfrei" ist; andernfalls dürft Ihr es zwar nutzen, aber müsst der GEMA eine Gebühr bezahlen, dass Ihr dieses Lied auf Eurer Homepage abspielt. Das nächste Thema ist Traffickklau. Zum einen nutzt man dann Inhalte von jemanden, den man nicht gefragt hatte und zum Anderen nutzt man auch noch den Traffic dieser Person. Diese Person hat das Recht, den genutzten Traffic mit einer Pauschale oder mit genauer Abrechnung Euch in Rechnung zu stellen und dies ist nicht billig. Vor allem kann jeder Webmaster in seinen Logfiles genau sehen, von wo seine Inhalte aufgerufen wurden und wie oft.
Awardjäger und -sammler (oder wie ich sie nenne: Auszeichnungsjunkie): Kommen wir zu einer Menschengruppe im Internet, die man die Awardjäger und/oder Awardsammler nennt. Was macht einen Awardjäger/Awardsammler aus und wie erkennt man ihn? Diese Lebewesen leben oft unerkannt unter uns. Sie bewerben sich wahllos bei allen Vergaben, die ihnen begegnen. Sie sammeln die angeblichen "Schätze" (meist sind es jedoch nur Fake-Awards) ein und stellen sie einen nach dem anderen aus. Sie beachten die Awards genauso wenig als das, was sie sind, wie Dieter Bohlen seine goldenen Schallplatten.... Sie stellen sie auf ihre Homepage und versuchen damit, ihre Homepage aufzuwerten, wobei sie jedoch genau das Gegenteil erreichen. Aber seien wir diesen Geschöpfen nicht böse ... sie wissen es meist einfach nicht besser. Wie schrecklich ist die Heilung für sie, wenn sich hunderte von Fake-Awards in Luft verwandeln- definierten sie sich doch über ihre Anzahl an Awards. Aber versucht nicht, solch ein Wesen mit Gewalt die Augen zu öffnen, sie wehren sich oft mit Händen und Füßen gegen das Erwachen.
Es gibt auch eine Menschengruppe, welche jedoch viel viel kleiner ist als die Awardjäger und Sammler, die sich Awardindexjäger oder auch Siegeljäger nennt. Diese Gruppe ist noch sehr neu. Vergaben, die an sich vollkommen seriös sind, die sich jedoch in jedem Index anmelden. Wirklich jeden Index sollte man nicht nehmen. Meines Erachtens, muss man die Kriterien weitestgehend vertreten können. 100 % denke ich kann man nie übereinstimmen mit einem Index, außer man hat ihn gegründet, aber im Prinzip kann man doch gleich denken. Ich war in nicht wenigen Indexen gelistet. Bei mir stritten sich wohl auch mal wieder die Geister (Ja das ist eines meiner Lieblingszitate...) ob ich schon zu den so genannten Indexjägern gehörte oder nicht.. Ich bin eher der Meinung nein, denn ich bewarb mich nicht wahllos sondern mit Hintergedanken bei jedem Index. Es gibt eben keine genaue Anzahl, ab wie vielen Indexen jemand ein Indexjäger ist. Ich sehe es jedoch auch nicht ein, mich bei einem Index nicht zu bewerben, wenn mir seine Kriterien zusagen oder er sehr gut geführt wird. Zu Beginn einer Awardvergabe denkt man noch, toll endlich ist meine Awardvergabe so gut, dass ich in einen Index aufgenommen wurde, dass jeder sieht, dass ich es ernst meine und ehrlich bin. Irgendwann jedoch ändert sich die Einstellung dazu. Ich brauche heute keinen Index, der mir sagt, dass meine Vergabe und ich seriös sind. Einige Indexe sehe ich als sehr gut an, weil sie Dinge verändern wollen und weil sie aufklären. Andere Indexe sehe ich als reine Linksammlung, eben eine Werbefläche für das Awardprogramm, was ja auch nur legitim ist. Mittlerweile bin ich nur noch in wenigen Indexen gelistet, denn auch Indexe entwickeln sich weiter und wenn man nicht mehr zueinander passt, dann muss man sich eben trennen. Bei Datenbanken wird das mit dem eingetragen sein, bisher noch nicht so eng gesehen . Award-Datenbanken sind nicht mit Kriterien verbunden und listen die Vergaben einfach nur auf. Leider ist die Anzahl der Fake-Award-Vergaben hier oft sehr sehr hoch.
Ganz neu an Jägern oder Sammlern sind die Co-Evaluatorensammler. Sie sind in fast jedem AP oder Index dabei als Eva. Sie sind der Meinung ihr Ansehen und ihr Wissen würde steigen, wenn sie in besonders vielen Projekten dabei sind. Meines Erachtens muss es in einem privaten AP keine Co-Evaluatoren geben. Als einzige Ausnahme lasse ich für mich gelten, wenn jemand gern international auch vergeben möchte, aber nur unzureichende Sprachkenntnisse besitzt und sich deswegen einen Co-Evaluator dazu holt. Für mich ist ein privates AP das Schätzchen des Webmasters, der es erbaut und begonnen hat. Er oder sie selbst möchte gern anderen eine Ehre erweise und deren Können würdigen. Wieso sollte man sich in seinen eigenen Geschmack hineinreden lassen? Ich werde niemals einen Co-Evaluator aufnehmen in mein AP. Indexe sind Zusammenschlüsse von mehren Awardmastern und dort kann ich eine Berechtigung für mehrere Evaluatoren anerkennen . Es gibt aber auch AP Betreiber, welcher der Meinung zu sein scheinen, dass sie ihr Awardprogramm aufwerten indem sie unendlich viele Evaluatoren hinzuziehen. Nach dem Motto: Wir wollen ja objektiv bewerten. Das ist Quark. Jeder gibt seine eigene subjektive Wertung über eine Homepage ab. Nur weil man 10 subjektive Meinungen miteinander mischt, wird daraus noch lange keine objektive. Das wäre als wenn ich 10 Karotten schäle und anschließend sage: Nun habe ich einen Apfel.... Mir ist diese Ansichtsweise leider nicht verständlich. Aber man muss ja nicht immer alles verstehen. *grins*
Es gibt noch eine etwas unbekannte Rasse in Awardien. Die Jo-Jo-Awardies leben meist unentdeckt im Land der Awards und outen sich einzig durch ihr Wesen. Ihr Wesen zeichnet sich dadurch aus, dass sie regelmäßig (mehr als einmal) ihre Awardprojekte schließen um dann erneut wiederzukehren. Genau wie bei Diäten ist der Jo-Jo-Effekt hierbei nicht zu verachten. Je häufiger sie sich verziehen umso weniger werden sie beachtet oder sogar geachtet. Aufmerksame Bewerber sollten von diesen Jo-Jo-Awardies Abstand nehmen.
Sie besteht aus Projekten, Aktionen und Foren. Dort treffen sich alle möglichen Awardmaster zum Austauschen, Diskutieren und Quasseln. Dort geht es mehr oder weniger friedlich zu, eigentlich wie in allen Foren. Viele sagen, dass die nationale Awardszene tot wäre, dass es keinen Zusammenhalt gibt und was weiß ich noch alles. Mir ist das eigentlich ziemlich wumpe, denn ich habe nette Menschen kennen gelernt und sehr wohl Zusammenhalt erfahren.
Das angeblich große Vorbild. Im Gegensatz zu der nationalen Szene wird hier eine Auflösungskompatibilität von 800 x 600 vorausgesetzt. Warum weiß nur der liebe Gott....... Ansonsten sind hier Freundschafts-Awards Gang und Gebe und für meinen Geschmack, wird weniger auf Design gegeben. Auch der Umgang mit dem Urheberrecht wird dort anders gehandhabt.
Was sollte auf einer seriösen Awardvergabe
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